Jakob und sein Snackball
Ursprünglich liefen Jakob's Mahlzeiten bei uns immer folgender Maßen ab: Herrchen oder Frauchen mixten ihm liebevoll sein Futter zusammen und servierten es ihm stilecht im schönen Edelstahlnapf - dieser Vorgang dauerte etwa 3 Minuten - und Jakob atmete sein Futter regelrecht ein - innerhalb von 15-20 Sekunden ...Der Ausdruck 'schlingen' war hier immer schon eine absolute Untertreibung.
Da ich mir dachte, daß das so nicht gesund sein kann und außerdem das Fressen mit etwas Beschäftigung verbinden wollte, habe ich den Tipp einer anderen Hundehalterin befolgt und Jakob einen Snackball organisiert.
Unser Modell ist aus beißfestem Hartgummi und läßt sich prima befüllen.
Seit mittlerweile rund drei Wochen haben wir den Snackball und seit ebenso langer Zeit bekommt Jakob seine Mahlzeiten (fast) ausschließlich in ihm serviert.
Hat es vorher nur Sekunden gedauert, bis die Mahlzeit im Wauz-Magen verschwunden war, hat Jakob jetzt bis zu 20 Minuten damit zu tun, alle Fitzelchen aus dem Ball zu rollen und aufzusammeln.
Auch Leckerchen, die es zwischendurch mal gibt, bekommt er im Bällchen serviert.
Ein weiterer Vorteil: Hat unser Wauz vorher jegliches Spielzeug links liegen lassen, interessiert er sich mittlerweile doch wenigstens ab und zu auch für Bällchen, in denen kein Futter versteckt ist.


Der Artikel wurde am 20.01.2011 von Bea veröffentlicht.
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